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Ziele und Aufgaben

 

"Sind wir nicht alle ein bisschen sabig?"


Studierende und Alumni der Bayreuther Interkulturellen Germanistik (sabig)

 

sabig ist ein Arbeitskreis mit dem Ziel Studierende, Absolventinnen / Absolventen und das Fach zu vernetzen. sabig ist strukturell an das Institut für internationale Kommunikation und auswärtige Kulturarbeit (IIK) angegliedert.

 

Aufgaben und Ziele:

  • Kontaktaufbau zu ehemaligen Studierenden der Interkulturellen Germanistik
  • Aufbau einer Alumni-Datensammlung
  • Informationsvermittlung über Newsletter, Alumni-Treffen, Homepage
  • Organisation jährlicher Alumni-Treffen
  • Aufbau eines fachbezogenen Qualifizierungsangebots für ehemalige Studierende
  • Aufbau eines Mentoring-Programms (Absolven/in - Student/in) für Praktika, Berufseinstieg und zum Ausbau persönlicher Netzwerke
  • Begleitforschung zu Lebens- und Karriereverläufen von Absolventinnen und Absolventen
  • Vernetzung mit in- und ausländischen Initiativen (Institute, Arbeitskreise, ...)

 

Flyer als pdf zum Ausdrucken

 

AlumnizieleGrafik



zur Geschichte des Arbeitskreises:

 

Als die Idee eines Treffens der Absolventen und Absolventinnen der Interkulturellen Germanistik im Herbst 2005 angeregt wurde, stand dahinter wohl eher erst einmal der Wunsch nach und die Freude auf ein Wiedersehen alter Freunde und Bekannte unter den Kommilitonen.

 

Während der ersten konzeptionellen Planungen des dann tatsächlich für den Oktober 2006 geplanten Treffens, stellte sich dann doch heraus, dass die meisten sich nicht nur dafür interessierten, was aus den anderen geworden ist und welche Lebenswege der/die Einzelne nach dem Studium genommen hat, sondern auch, wie man ein solches Netzwerk aus Studienzeiten wieder beleben, pflegen und langfristig produktiv gestalten kann.

 

Das ursprüngliche Ziel der Initiatorinnen des Treffens, Kontakte wieder aufzufrischen, wurde daher bald dahingehend erweitert, dass der Aufbau eines Netzwerks der Interkulturellen Germanistik im Dreieck von AbsolventInnen, Lehrstuhl Interkulturelle Germanistik und Studierenden und der Universität Bayreuth stattfinden sollte.

 

Unterstützung und Zusammenarbeit der AbsolventInnen 

 

Die Frage, wie man mit dem relativ spezialisierten Studium der Interkulturellen Germanistik mit ihrem eher unspezifischen Berufsbild einen guten Einstieg in den Arbeitsmarkt findet, war sicherlich für die meisten der Teilnehmerinnen von Interesse. Zur Diskussion standen einerseits die Fragen, wie man sich mit seinem Studium und den darin erworbenen Kompetenzen „verkauft“, andererseits aber auch, welche Berufsfelder, Branchen etc. man finden kann. Die Berufswege vieler AbsolventInnen der Interkulturellen Germanistik könnten darüber Auskunft und Anregungen geben.

 

Praktisch könnte die gegenseitige Unterstützung in Form eines Branchenkatalogs, Veröffentlichung von Stellenangeboten und Tipps für die Stellensuche umgesetzt werden. Auf der Homepage sollte konkret ein Raum für den Aufbau eines Personalpools eingerichtet werden, in dem Personal nach verschiedenen Kategorien (Trainer, Wissenschaft, Forschungsprojekt, Kommunikations- und Personalbereich in Firmen der freien Wirtschaft etc) gesucht und angeboten werden kann.

 

Im Gespräch war auch die Idee des Coachings von Ehemaligen untereinander in Form von Stärken/Schwächen-Analysen, der Hilfestellung bei der Definition klarer Ziele, der Unterstützung ausländischer Studierender bei der Stellensuche und Tipps, wie sich im Studium erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten in Lebenslauf und Bewerbungsanschreiben darstellen lassen.

 

Unterstützung und Zusammenarbeit der Studierenden und AbsolventInnen

 

Ein weiteres Ziel des Netzwerkes der Interkulturellen Germanistik könnte der Aufbau einer Praktikantenbörse sein. Hier könnten die AbsolventInnen nicht nur darüber Auskunft geben, wo Praktika strategisch platziert und durchgeführt werden sollten, sondern auch Studierende könnten sich bereits während des Studiums über mögliche Berufsfelder, Anforderungen von Unternehmen an Einsteiger und Kontakte zu möglichen Arbeitgebern informieren und über Praktika ihren Berufswunsch weiter konkretisieren.

 

Weiterhin wurde die Idee eines Mentoring/Coaching von Studierenden durch AbsolventInnen angeregt – hier könnten AbsolventInnen als Praxiscoach für Studierende fungieren, sie bei der Wahl von Praktika, Auslandsaufenthalten und der wissenschaftlichen Abschlussarbeit unterstützen.

 

Zusammenarbeit Lehrstuhl Interkulturelle Germanistik/Universität Bayreuth und AbsolventInnen

 

Ein wesentliches Ziel des Netzwerks sollte die Förderung des Theorie-Praxis-Transfers sein. Auf der wissenschaftlichen Ebene könnte das bedeuten, dass AbsolventInnen und Lehrstuhl in wissenschaftlichen und praxisorientierten Projekten zusammen arbeiten, AbsolventInnen in ihren Institutionen die Durchführung wissenschaftlicher Forschung ermöglichen, oder in laufende Forschungsprojekte des Lehrstuhls eingebunden werden. Der Lehrstuhl IKG kann so langfristige Unternehmens- oder Institutionenkontakte aufbauen. Ein Netzwerk der Interkulturellen Germanistik könnte auf der anderen Seite wertvolle Informationen über den Absolventenverbleib liefern und über ein aktives feed back von AbsolventInnen zum Nutzen der Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt auch dazu beitragen, künftige Lehre und Curricula mitzugestalten.

 

(Text von Irina Barczaitis, Alexandra Haustein, Miriam Bauch)